Mallorca hält Wein-Überraschungen bereit
Von: Andreas EtterEin Aufenthalt auf La Reserva Rotana ist wie Ferien in den Ferien: mit Ruhe und Entspannung.
Mallorca ist die Ferieninsel schlechthin – Sonnenschein, Meer und Siesta pur! Die Baleareninsel ist längst zum Lieblingsziel der Touristen geworden, denn trotz der Vielzahl der Besucher versteht sie es, den Fremden mit grossartigen Landschaften, dem Flair mediterraner Gelassenheit und nicht zuletzt dem märchenhaft klaren Licht des Südens zu bezaubern. 300 Tage Sonnenschein pro Jahr ist der Durchschnitt. Ein Aufenthalt auf La Reserva Rotana ist wie Ferien in den Ferien: mit Ruhe und Entspannung sowie lukullischen Erlebnissen in Natur belassener Umgebung. Loretta Prinzessin zu Sayn Wittgenstein Hohenstein und Juan Ramon Theler haben vor über 40 Jahren den Grundstein dafür gelegt. Es sollte ein Bijou werden, wo sich der Gast rundum wohl fühlt und es ihm an nichts fehlt. Das ist es nun auch. Auf La Reserva Rotana ist man und geniesst man. Der Sportler kommt nicht zu kurz: Golf ist Bestandteil der Philosophie, aber auch ein Vita Parcours ist ausgesteckt. Schwimmen kann man im Pool. Tennisplatz, Gymnastikraum und Sauna gehören zur Standardausrüstung. Dem Genussmenschen bietet La Reserva Rotana ein Gartenrestaurant mit Barbecue und Sonnenuntergang über Land und Reben sowie das Gourmet-Restaurant. Der zuverlässige Reiseführer Dumont schreibt über La Reserva Rotana: «Hinter dem eher schlichten Äusseren des Landsitzes aus dem 17. Jh. verbirgt sich eines der schönsten Finca-Hotels der Insel, das über einen eigenen Golfplatz (9 Loch) verfügt und sich eines hervorragenden Restaurants rühmen kann. Das Restaurant überzeugt mit seiner einfallsreichen Küche.» Reine Natur ist das Thema, was immer man auf La Reserva Rotana in die Hand nimmt. So ist auch der Rebbau in seiner Ausrichtung biologisch. Nicht zertifiziert zwar, aber tagtäglich umgesetzt. Hauseigener Schafsmist wird als Dünger verwendet. Bei 300 Sonnentagen haben die Pilzkrankheiten hier praktisch keine Chance, und die Gärung erfolgt ausschliesslich mit natürlichen Hefen. Die Rebgeschichte ist noch jung: 2000 wurden die ersten Reben gepflanzt. Loretta Prinzessin zu Sayn Wittgenstein Hohenstein und Juan Ramon Theler wollten ihren Gästen einen Hauswein anbieten, der den Namen auch verdient, und haben sich, fachtechnisch vom Oenologen Miquel Feliú unterstützt, auf das Experiment eingelassen. Schnell zeigte sich, dass der Wein den Gästen schmeckte, und so wurde weiter gepflanzt. Und das muss man dem Vollblutgastronomen Juan Ramon Theler zugestehen, seine Weine zeigen Charakter, Struktur und bieten viel Trinkgenuss. Eigentlich nicht erstaunlich, denn er wollte einen Wein machen, den er auch gerne kredenzt, und als erfahrener Weingeniesser hat er so seine Vorstellungen von einem guten Wein.



